Bartöl.

Schöner Bart dank Bartöl! Wir verraten Dir, was man mit Bartöl alles anstellen kann und worauf Du beim Kauf achten musst.

Erfahre mehr

Bartöl – Das richtige Bartöl für Dich: So geht’s

Der Bart: Er ist das markante Aushängeschild der Männlichkeit. Leider wird ihm oft zu wenig Liebe zugewandt, denn auch die Gesichtsbehaarung bedarf einiger Pflege. Manchmal hat der beste Freund des Mannes auch kleine Probleme im Schlepptau. Ohne regelmäßiges Trimmen, Waschen und Pflegen bekommt der schönste und dichteste Bart schnell einen struppigen, verfilzten „Holzfäller“-Look, der den wenigsten steht und eher unhygienisch daherkommt. Auch für den Bartträger wird das mitunter unangenehm: Schnell fängt die Haut unterm Bart an zu jucken und zu brennen, sobald die Barthaare eine gewisse Länge erreicht haben. Das ist gerade in der Wachstumsphase, bevor die gewünschte Bartlänge erreicht ist, ein Grund für vorzeitiges Abrasieren.

Doch bevor Du jetzt zum Rasierer greifst und gleich aufgibst, haben wir einen Tipp für Dich: Mit einer kleinen Bartpflege-Grundausstattung kannst Du auch einen top gepflegten Bart Dein eigen nennen. Dazu zählt vor allem auch das Bartöl, das die Gesichtsbehaarung genauso wie Deine strapazierte Gesichtshaut pflegt. Die meisten Bartöle setzen sich aus Kokosöl, Jojobaöl oder Arganöl zusammen, diese Öle sind Balsam für empfindliche oder trockene Haut und mindern lästigen Juckreiz.

Unsere Produktempfehlung


bartoel-empfehlung

Gummy Premium Beard Oil

Das Bartöl „Gummy Premium Beard Oil“ überzeugt uns vor allem durch ausgewählte Inhaltsstoffe wie Mandel-, Argan-, Jojoba- und Kokosöl, die die Barthaare und die Gesichtshaut optimal pflegen, ohne für Hautunreinheiten zu sorgen. Dabei beinhaltet das angenehm leicht nach Kokos duftende Gummy Beard Oil keine ätherischen Öle und ist deshalb besonders für sensible Haut geeignet. Unser Bartöl-Tipp!

Preise anzeigen Zu unserem Test

Ungepflegtes Barthaar lässt sich schnell erkennen: Es wirkt meist stumpf und lässt sich schlecht durchkämmen, die Barthaare stehen in alle Richtungen ab und die Gesichtshaut unter dem Bart ist gerötet. Auch ein falsches Shampoo führt schnell dazu, dass Deine Barthaare zu trocken oder zu hart werden. Die Lösung ist dabei meist recht einfach: Eine regelmäßige Anwendung von Bartöl lässt Deine Barthaare schnell weicher und werden und verleiht dem Bart Struktur. Ganz nebenbei verleiht das angenehm duftende Bartöl dem Barthaar noch einen seidigen Glanz und macht den Bart einfacher formbar.

Wer übrigens denkt, dass Pflegeprodukte für Männer nur eine geldgierige Erfindung der modernen Werbebranche ist, irrt sich gewaltig. Gerade Bartpflege wurde schon immer ausgiebig betrieben, nicht nur während der glamourösen Barockzeit, sondern auch indigene Völker wie z. B. die amerikanischen Ureinwohner haben natürliche Öle verwendet, um ihre Bärte in besonderem Glanz erstrahlen zu lassen, was ihren „Squaws“ sehr gefiel. Die schon damals dafür verwendeten Mandelöle, Traubenkernöle und Rizinusöle sind auch heute noch wesentliche Komponenten guter Bartöle.

Bartöl richtig anwenden: So geht’s

Die Anwendung von Bartöl ist kinderleicht und braucht nur wenige Minuten. Das Bartpflege-Öl kannst Du direkt nach der Dusche, bestenfalls auf den frisch gewaschenen Bart, auftragen und müssen es nur kurz einwirken lassen. Für einen kurzen Dreitagebart genügen 2-3 Tröpfchen Öl, ein Vollbart dagegen braucht deutlich mehr. Allgemein gilt auch hier das Prinzip „weniger ist mehr“, da der Bart sonst speckig glänzt und die Barthaare eher fettig/ölig und ungepflegt wirken.

Schritt 1: Bartöl auftragen

Für diesen Schritt sollte Dein Bart zumindest „Handtuch-Trocken“ sein. Je nach Bart kannst Du das Bartöl entweder mit den Händen oder auch mit einem Bartkamm verteilen. Bei kurzen Bärten kannst Du hier einfach ein paar Tröpfchen Bartöl in die Handfläche geben und diese dann in den Händen verreiben. Bei längeren Bärten kannst Du ein paar Tropfen auf einem Bartkamm verteilen. Anschließend kannst Du das Bartöl über den gesamten Bart und die angrenzenden Hautflächen verteilen.
bartoel-richtig-anwenden

Schritt 2: Öl einmassieren

Ist der Bart erst einmal eingeölt, kannst Du das Bartpflege-Öl gleichmäßig einmassieren. So gewährleistest Du, dass die Haut unter dem Bart und alle Härchen gleichmäßig mit Öl benetzt werden.

Schritt 3: Bart kämmen und formen

Nach einer kurzen Einwirkzeit von ein bis zwei Minuten kannst Du Deinen Bart abschließend mit einer Bartbürste oder einem Kamm in Form bringen. Überflüssiges Öl auf der Haut kannst Du mit einem Handtuch abtragen. Das Bartöl wird nicht ausgespült!

Bartöl kaufen: Darauf musst Du achten

Bartpflege-Öle gibt es heutzutage in großer Vielfalt und für jeden Haut- und Haartyp. Hier solltest Du vor allem auf die Inhaltsstoffe achten. So profitieren Männer mit eher trockener und spröder Haut vor allem von Mandelöl und unreiner Haut kann man mit Kokosöl entgegenwirken. Arganöl und Jojobaöl lassen die Barthaare wieder in neuem Glanz erstrahlen und schützen den Bart nachhaltig vor Umwelteinflüssen.

Auch bei den Düften ist für jeden etwas dabei. Eine Vielzahl bekannter Bartöle ist mit Parfüm angereichert und riecht sehr angenehm-männlich und kann somit sogar so manches Aftershave und Parfüm völlig überflüssig machen. Wer jedoch eine sensible Haut hat, sollte lieber zu geruchslosen Variante oder zu natürlichen Aromen greifen. Das gilt auch für Allergiker.

Für besonders hartes, widerspenstiges Barthaar sind empfehlen wir Bartöl mit Seidenölen oder auch einfach Seidenöl aus dem Friseur-Fachhandel. Damit werden auch die härtesten Bart-Fälle geschmeidig und leicht kämmbar. Probier’s aus!

Kurzfassung gefällig? Unsere Bartöl-Checkliste:

  • Für trockene, spröde Haut: Mandelöl
  • Für unreine Haut: Kokosöl
  • Für fettige Haut: Jojobaöl
  • Schutz und Glanz für die Haare: Jojobaöl, Arganöl
  • Achte auf Bartöle ohne künstliche Zusatzstoffe
  • Parfümierte Bartöle können auch so manches Aftershave oder Parfüm ersetzen. Hier kannst Du aus einer Vielzahl verschiedener Gerüche wählen.
  • Bartöle, die mit Parfüm angereichert sind, sollten von Allergikern und Männern mit sensibler Haut eher gemieden werden

Vor- und Nachteile von Bartölen

Keine Zeit für eine ausgiebige Lektüre? Hier haben wir Ihnen die Vor- und Nachteile von Bartöl kurz zusammengefasst:

Die Vorteile:

  • Der Bart erhält einen seidigen Glanz
  • Der Bart lässt sich besser kämmen
  • Der Bart wird weicher
  • Die Barthaare werden besser mit Nährstoffen versorgt
  • Es schützt die Barthaare vor Umwelteinflüssen
  • Es entfaltet einen angenehmen Duft
  • Es mildert juckender Haut
  • Es wirkt oft desinfizierend

Die (vermeintlichen) Nachteile:

  • Tägliches Waschen des Bartes mit Shampoo bleibt unverzichtbar
  • Bartwachs oder Bartpomade ersetzt das Bartöl leider nicht – der Bart bleibt nicht in Form

Bartöl selber machen: So wird’s gemacht

Wer es lieber etwas individueller hätte, kann sein Bartöl auch selber machen: Mit einem kleinen Fläschchen (ca. 50ml) und den nötigen Ölen lässt sich ein ganz persönlicher Duft mit genau den richtigen Pflegewirkungen kreieren. Im Grunde gibt es dafür zwei unterschiedliche Gruppen von Öl, die in das Bartöl gemischt werden: Trägeröle und ätherische Öle. Das Bartöl besteht zu einem sehr großen Anteil aus dem von Ihnen gewählten Trägeröl wie zum Beispiel Mandelöl, Jojoba oder Kokosöl. Ätherische Öle solltest Du im Anschluss nur tröpfchenweise zu Deiner Bartöl-Rezeptur hinzufügen: Wenige Tropfen reichen hier meist für einen angenehmen Duft. Mehr als zehn Tropfen ätherischer Öle solltest Du hier nicht hinzugeben: Sie sind sehr stark und können die Haut reizen.

Bartöl Rezept: Unser Grundrezept (50ml)

  • 25ml Mandelöl
  • 25ml Jojobaöl / Kokosöl
  • 5 Tropfen ätherisches Öl

Trägeröle

Wie der Name schon etwas verrät, sind Trägeröle eine Art Grundsubstanz, in welchen dann sehr viel kleinere Mengen stark dominierender Öle sozusagen beliebig verdünnt werden können. Besonders beliebte und durchaus auch heilende Trägeröle sind z. B. Safran, Arganöl, Mandelöl, Traubenkernöl, Kokosnussöl oder Jojobaöl. Jojobaöl ist übrigens kein richtiges Öl, sondern ein flüssiges Wachs. Seine chemische Zusammensetzung entspricht eher unserem körpereigenen Talg. Es ist zugleich eine Art natürliches Konservierungsmittel für die anderen zugemischten Öle. Daher wird es nicht ranzig, hat also eine sehr lange Haltbarkeit.

Das eiweißhaltige Mandelöl ist quasi farblos und beinhaltet Enzyme und Mineralsalze sowie die Vitamine A, B, E und Spurenelemente. Das Öl ist sehr gut für trockene, spröde Haut geeignet. Wenn rohe Mandelkerne zu Öl ausgepresst werden, ist dieses sehr reich an gesunden ungesättigten Fettsäuren. Traubenkernöl ist ideal für Haut, die Öl nicht gut annehmen kann, es hinterlässt nicht so ein fettiges Gefühl. Auch Allergiker vertragen dieses Öl problemlos.

Ätherische Öle

Ätherische Öle bestimmen den Duft. Sie besitzen spezifische Wirkstoffe, die sich positiv auf die Haut und die Haarwurzeln auswirken. Andererseits müssen ätherische Öle unbedingt durch Trägeröle verdünnt werden, da sie sonst zu Hautreizungen bis hin zu Verätzungen führen können. Ätherische Öle können sogar entzündungshemmend bzw. antibakteriell wirken.

Beardman, 2017