Bartshampoo.

Genug von unhygienischen Bärten und ungepflegter Gesichtsbehaarung: Das Bartshampoo kommt zur Rettung! Wir zeigen Dir, wie’s geht.

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Ratgeber Bartshampoo: Das richtige Shampoo für jeden Bart

Hast Du Dich schon einmal gefragt, warum manche Bärte seidig glatt und andere zerzaust und strubbelig erscheinen? Die Antwort darauf ist simpel und liegt vor allem an der Art der Bartpflege. Was Du bei der Pflege Deines Bartes beachten musst, worin der Unterschied zwischen Bartshampoo und Bartseife liegt, wie Du ein Bartshampoo richtig anwendest und wie Du Dir ganz einfach und schnell ein pflegendes Bartshampoo selbst herstellen kannst, erfährst Du in diesem Artikel!

Ein eigenes Shampoo für den Bart? Braucht es das wirklich?

Für die meisten Menschen steht es außer Frage, dass man für seine Haare ein Shampoo benötigt. Aufgrund der speziellen Anforderungen, die unterschiedliche Haare an das Shampoo stellen, existieren viele verschiedene Sorten. Das reicht vom Antischuppen-Shampoo über das Shampoo für feine Haare bis hin zum pflegenden Aufbaushampoo. Deine Barthaare sind ebenfalls Haare und benötigen damit genauso viel Pflege wie Dein Haupthaar. Ein normales Shampoo ist für die Pflege des Bartes allerdings nicht optimal. Es ist vor allem für die Pflege der Haare gedacht, auf die Pflege der darunterliegenden Haut wird dabei nicht geachtet. Im Gesicht ist das anders: Schnell trocknet die Haut aus und juckt oder wird unrein. Deshalb empfiehlt es sich nicht, ein handelsübliches Haarshampoo für den Bart zu verwenden.

Als bartloser Mann reinigt man sein Gesicht meist mit einem ganz normalen Waschgel. Während man sich einen Bart wachsen lässt, wird diese Angewohnheit natürlich meist weitergeführt. So wirft sich vielen Männern die Frage auf, ob sie ihren Bart nicht auch weiterhin mit einem Waschgel säubern können. Ein Dreitagebart hält dieser „Tortur“ auch stand, da die Barthaare hier deutlich kürzer sind. Werden die Barthaare jedoch länger, erkennt man die schädigenden Auswirkungen des Waschgels: Es trocknet einerseits die Haut etwas aus und entfettet das Haar. Die Folge ist, dass die Barthaare trocken und strohig werden. Nach einer Weile sind diese so geschädigt, dass selbst eine Behandlung mit Bartöl nicht mehr weiterhilft. Ein Bartshampoo ist für einen gepflegten Bart deshalb Pflicht!

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Gummy Premium Beard Shamppoo

Das Bartshampoo „Gummy Premium Beard Shampoo“ hat uns im täglichen Test treue Dienste geleistet: Es hat einen angenehm herben Duft und macht die Barthaare deutlich weicher, gepflegter und besser kämmbar. Dabei wird die Gesichtshaut geschont und trocknet selbst bei täglicher Benutzung nicht übermäßig aus. Unser Bartshampoo-Tipp!

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Bartshampoo oder Bartseife?

Bartshampoos sind speziell für die tägliche Reinigung des Bartes da. Dabei setzen Bartshampoos meist auf natürliche Inhaltsstoffe, damit sie optimal auf die Bedürfnisse Deines Gesichtshaares eingehen und schonend zu Deiner Gesichtshaut sind. Bei der täglichen Bartwäsche ist das Wichtigste, dass die Haare nicht austrocknen. Ausgetrocknete Haare werden nämlich besonders schnell widerspenstig. Deshalb ist Bartshampoo auch besonders gut für Menschen mit sensibler Haut geeignet. Darüber hinaus kann man ein Bartshampoo auch problemlos für das Haupthaar verwenden, wenngleich es anders herum nicht funktioniert. Diese umfassende Pflege ist jedoch nicht jeden Tag notwendig, damit das Barthaar gesund bleibt. Hin und wieder bietet es sich an, ein paar Tage den Bart ausschließlich mit warmem Wasser zu waschen, damit dieser nicht überpflegt wird. Bartseife hingegen wurde speziell für eine besonders intensive Reinigung entwickelt. Sie ist damit nicht für den täglichen Gebrauch vorgesehen, sondern sollte nur in Ausnahmesituationen benutzt werden, in welchen Ihr Bart in besonderem Maße verschmutzt ist. Befand man sich beispielsweise einen längeren Zeitraum in einem Raum voller Zigarettenrauch und hat der Bart den Geruch von kaltem Rauch angenommen, wird man diesen besonders gut mit einer Bartseife los. Der Bart riecht dann wieder frisch und sauber. Außerdem ist eine intensive Bartreinigung notwendig, wenn bei Mahlzeiten versehentlich Speise- oder Getränkereste im Bart verblieben. Vor allem alkoholische Getränke können leicht verkleben und einen unangenehmen Geruch hinterlassen.

Bartshampoo selber machen: So geht’s!

Wer dem DIY-Trend fröhnt und sich gerne ein eigenes Bartshampoo herstellen möchte, hat hier natürlich alle Freiheiten. Pflegende Bartshampoos kannst Du mit Kernseife, Mandel-/Jojoba-/Arganöl, ätherischen Ölen, destilliertem Wasser und/oder verschiedenen Sorten getrockneter Blüten von Lavendel oder Rosen herstellen. Ein besonders pflegendes Bartshampoo kannst Du Dir einfach und schnell mit drei Zutaten herstellen, die Du wahrscheinlich immer zu Hause hast. Alles was Du dafür brauchst ist:

  • 1 Ei
  • 3 Esslöffel Mandelöl
  • 1 Teelöffel Zitronensaft.

Zuerst musst du das Eigelb vom Eiweiß trennen. Anschließend kannst Du drei Esslöffel Mandelöl mit dem Eigelb in einer Schüssel verrühren. Danach einfach einen Teelöffel Zitronensaft mit hinzugeben. Fertig ist das Bartshampoo! Warum das Ei? Hühnereier enthält besonders viele Proteine, die geschädigten Haaren wieder Kraft und Glanz verleiht. Das Bartshampoo solltest Du jedoch zügig aufbrauchen.

Bartshampoo richtig anwenden

Die grundsätzliche Anwendung von Bartshampoo ist in den meisten Fällen gleich. Als Erstes solltest Du Dein Barthaar ausgiebig mit warmem Wasser waschen. Auf das bereits gewaschene Haar wird dann das Bartshampoo aufgetragen. Dieses benötigt etwas Zeit zum Einwirken. Wie viel Zeit das Bartshampoo benötigt ist oft unterschiedlich. Achte dabei auf die Verpackungsanweisung. Das bereits beschriebene Mandelöl-Bartshampoo zum selber Machen benötigt beispielsweise ca. 30 Minuten zum Einwirken, die meisten Shampoos können aber auch nach fünf Minuten bereits wieder ausgewaschen werden. Anschließend kann das Bartshampoo mit warmem Wasser aus den Haaren ausgespült werden. Wie auch bei den Haaren gilt: Gründlich auswaschen, damit keine Reste von Seifen den Haaren und der Gesichtshaut schaden können!

Beardman, 2017