Fu Manchu.

Nicht nur für Hulk Hogan ist der Fu Manchu ein Markenzeichen: Wir zeigen Ihnen, wie der Fu Manchu auch Ihr Aushängeschild wird!

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Fu Manchu

Das Äußere ist scheinbar nicht nur den Frauen wichtig. Mann setzt auf Bart. Sie sind lässig und feiern zurzeit ein Comeback. Der Bart ist Ausdruck von Männlichkeit und unterstreicht den persönlichen Look. Perfekt in Form gebracht und gut gepflegt sieht er stylisch aus.
Bärte machen ein wenig älter, aber lassen den Träger auch reifer erscheinen. Der Bart ist ein maskulines Symbol und ist außerdem zu einem modischen Accessoire geworden. Promis machen es vor.
Ob George Clooney, Ben Affleck oder David Beckham, keine Frau kann sich der erotischen Ausstrahlung entziehen.
Die aktuelle Modeerscheinung „Bart“ wird mittelfristig rückläufig sein. Umso mehr Bartträger in der Öffentlichkeit zu beobachten sind, umso unspektakulärer wird er werden und schnell an Wirkung verlieren. Doch wie es mit der Mode so ist – irgendwann danach gibt es einen Retro-Ruck und der Bart kehrt zurück. Es existiert eine Vielzahl an verschiedenen Bartstilen. Einer davon ist besonders erwähnenswert, weil er außergewöhnlich und extravagant ist – der Fu Manchu Bart.

Von der Romanfigur zum Wrestler – Der Fu Manchu polarisiert

Die Hufeisenform des Fu Manchu Bartes erinnert an TV-Serien und Kung Fu-Filme der 70er- und 80er Jahre. Leider wurde der Fu Manchu Bart lange mit dem Rotlichtmilieu assoziiert. Der Namensgeber für diesen außergewöhnlichen Bart-Stil war der böse Dr. Fu Manchu, der nach der Romanreihe von Sax Rohner entstanden ist und später verfilmt wurde – mit Christopher Lee in der Hauptrolle. Selbstverständlich möchte der Bartträger mit diesem Look ein Statement setzen. Er möchte mysteriös und abenteuerlich wirken. Der Fu Manchu Bartträger signalisiert Dominanz und Männlichkeit und hinterlässt auf jeden Fall einen bleibenden Eindruck.
Der Bart-Stil kann wie folgt beschrieben werden: ein gerade gewachsener Schnurrbart über der Lippe, in Kombination mit links und rechts des Mundes senkrecht abfallenden Barthaaren, die bis zum Kinn oder darüber hinaus wachsen können.
Einen Fu Manchu Bart kann nicht jeder tragen. Doch für runde oder ovale Gesichtsformen ist er optimal geeignet.
Es existieren auch Unterarten des Bartes. Augenscheinlich kein Fu Manchu Bart ist der scheinbar ungepflegt wirkende „Walross-Bart“. Er ist lang und buschig und hängt häufig über die Oberlippe hinweg. Manchmal wächst er seitlich über die Wangen hinaus und geht in die Koteletten über.
Ein berühmter Fu Manchu Bartträger war Freddy Mercury. Frank Zappa trug den Bart in abgewandelter Form. Eine zusätzliche kleine kreisförmige Bartansammlung am Kinn machte seinen Look legendär. Derzeitige Fu Manchu Bartträger sind zum Beispiel der Wrestler Hulk Hogan, der Rapper Sido und der Borat-Darsteller Sacha Baron Cohen. Sogar Jack Nicholson trug ihn schon.

Gut gepflegt ist halb gewonnen

Gute Bartpflege ist oberstes Gebot. Nicht nur Kopfhaare, sondern ganz besonders der Bart muss gepflegt werden. Es gibt nichts Schlimmeres als ungepflegte Barthaare, die in alle Richtungen abstehen. Regelmäßig die Bartkonturen optimieren und trimmen ist genauso wichtig wie waschen. Schließlich fängt der Bart alles auf, was der Mund abwirft.
Spezielle Shampoos machen den Bart zusätzlich weich.
Bei dem Fu Manchu Bart ist der Schnitt elementar. Als erstes sollte ein Schnauzbart wachsen. Dabei ist zu beachten, dass der Bart oberhalb der Lippe und rechts und links der Mundwinkel rund getrimmt wird, damit die Barthaare mit der Zeit nach unten wachsen können. Es soll eine klare Kante gebildet werden.
Die Stellen, die frei von Bartwuchs bleiben sollen wie, Wangen, Hals und das Kinn unterhalb des Mundes, müssen regelmäßig rasiert werden. Entweder man benutzt dazu einen Nass- oder Trockenrasierer oder ein Rasiermesser mit Rasierschaum. Um die sensiblen Stellen um den Mund herum und um die Konturen des zukünftigen Bartes nicht zu zerstören, ist die Rasur mit Kamm und Trimmer besser geeignet. Das Barttrimmen sollte trocken erfolgen. Das heißt, Bart waschen, trocknen und dann erst trimmen. Beim Trimmen darauf achten, dass mit der geringsten Höheneinstellung begonnen wird. Im Laufe der nächsten Tage wird sich immer weiter in die „Schnitt-Höhe“ gearbeitet. Die Schnittlänge aber immer an die gewünschte Bartlänge anpassen. Und wie beim Rasenmähen wichtig – regelmäßig die Kanten modellieren. Definieren und formen ist das Motto eines gut gestylten Fu Manchu Bartes.
Feine Kämme und spezielle Bartbürsten mit Naturborsten sind ideal für die tägliche Pflege. Mit einem speziellen Bart-Öl gegen Hautreizungen nach der Rasur dürfen die Bartenden auch gerne mal gezwirbelt werden. Das Equipment sollte genauso gereinigt und gepflegt werden, wie der Bart selbst.
Es dauert lange, bis ein Fu Manchu Bart die richtige Form und Länge erhält und bis er an den Mundwinkeln in Ranken bis zum Kinn oder darüber hinaus wächst.
Da die Ausgangssituation und der Bartwuchs individuell verschieden sind, kann auch die genaue Zeit nicht angegeben werden. Doch irgendwann zahlt sich das Ergebnis aus und Sie gehören zum Kreis der Fu Manchu Bartträger. Interessierte Blicke sind Ihnen sicher.

Beardman, 2017